Der Trolley – beliebtes Handgepäck auf Reisen

Die Eigenschaften vom Trolley

Die Rollen

Der Begriff Trolley kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt: „Wagen, Rollwagen“. Die genaue Definition lautet, ein Transporthilfsmittel, das mit Rädern oder Rollen versehen ist, das in der Regel gezogen aber auch geschoben werden kann. Letzteres ist meistens anstrengender vom Handling her. Genau das Ziehen oder Schieben ist ein riesiger Vorteil beim Transportieren von Gepäckstücken.
Oft muss es auf den Flughäfen schnell gehen und mit den zwei oder vier kugelgelagerten Rollen gleitet der Trolley einem ohne Anstrengung hinterher. Auch wenn teilweise nur 5 – 12 Kilogramm Handgepäck erlaubt sind, wäre das ständige tragen irgendwann schon schweißtreibend.
Kunststofffüße zum sicheren Abstellen sollten auch vorhanden sein.

Der Ausziehgriff / Teleskopstange

Um den Trolley bequem und rückenschonend ziehen oder schieben zu können, benötigt man einen Griff. In diesem Fall wird dieser als Ausziehgriff (Teleskopstange) bezeichnet, der wie das Wort schon sagt, in der Länge durch Herausziehen verstellt werden kann.
Um Gewicht zu sparen, ist das Ausziehgestänge in der Regel aus leichtem Aluminium oder dünnem verchromten Stahl, mit einem ergonomischen Kunststoffgriff und einer Einrastvorrichtung.
Natürlich sollten auch normale Trageriemen vorhanden sein, um das Handgepäck in die Kabinenablage heben können.

Die Schalen

Bei der Außenhülle, der sogenannten Schale, kommen zwei Typen infrage. Die harte Schale (Kunststoff – Verbunde) und die weiche Schale (strapazierfähiger Polyester).

  • Bei der harten Schale ist der Inhalt besser geschützt und die Außenmaße können durch gepresste Packweise nicht überschritten werden. Das Bangen, das man Übermaß hat, fällt auf jeden Fall weg. Die Pflege der Schale ist durch Abputzen mit einem feuchten Tuch recht einfach. Eine Gewichtskontrolle vor der Abreise macht immer Sinn und beruhigt das Gewissen.
  • Bei der weichen Schale gibt es bei einigen Modellen die Möglichkeit, durch Öffnen eines Reisverschlusses ((Dehnfalte)), das Volumen um einiges zu vergrößern. Somit kann der Trolley individuell eingesetzt werden, das heißt, man kann ihn auch für Reisen mit Bus, Bahn oder Pkw benutzen. Der Inhalt ist gegen Druck von außen nicht gewappnet und das Reinigen fällt ein wenig aufwendiger aus. Insgesamt besteht die Gefahr, den Trolley zu überladen, sodass er als Handgepäck abgewiesen werden könnte. Also bei der weichen Schale nach dem Packen den Trolley auf jeden Fall auf die Waage stellen.

Die Innenausstattung

Um die Kleidung und andere Utensilien an Ort und Stelle zu fixieren, sollte ein Kreuzgurt vorhanden sein. Ein flexibler Zwischenboden und eine Netztasche wären auch noch vorteilhaft. So kann jedes Packstück ordentlich verstaut werden.
Jetzt ist der Trolley gepackt und zu guter Letzt fehlt noch das sichere Verschließen.

Das Schloss

Um sich gegen Langfinger oder Leuten, die noch was Illegales dazu packen, wollen zu schützen, sollte der Trolley ein Schloss haben.

  • Es gibt das Zahlenschloss, dass man von der Technik her schon vom Fahrradschloss her kennt. Die Kombination kann nach Belieben verändert werden und der Sicherheitsfaktor ist schon recht oben angesiedelt.
  • Das Schlüsselmodell ist zwar okay, aber das Risiko den Schlüssel zu verlieren ist immer da und dann gibt es nur noch eines, das Ding zu knacken. Meistens wird nicht nur das Schloss unbrauchbar, sondern der Trolley selber leidet auch darunter.
  • Das TSA – Schloss ist eine Schlossvariante, die auch mit einem Schlüssel funktioniert, aber für dieses Schloss gibt es einen Generalschlüssel. Der Generalschlüssel wird im Moment nur bei Reisen in die USA eingesetzt, und zwar nur, wenn verdächtige Gegenstände beim Durchleuchten entdeckt werden. Das US-Sicherheitspersonal kann dann das Gepäckstück einfach öffnen.
    Bei allen Schlössern gilt, falls das Sicherheitspersonal bedenkliche Gegenstände im Handgepäck vermutet und der Besitzer nicht vor Ort ist, wird das Gepäckstück gewaltsam geöffnet.

Urheber: olegdudko / 123RF Standard-Bild